VITA

Der Sport war sein Hobby, das ihn bekannt gemacht hat. Aber eigentlich hatte Michael Groß schon immer viele andere Interessen. Sogar im Abitur hat er deshalb Sport nicht als Prüfungsfach gehabt, vielmehr Deutsch, Biologie, Politik und Wirtschaft sowie Kunst.

Damals war schon klar, dass er den Wunsch, Pilot zu werden, wegen seiner Körpergröße abhaken musste. Auch Biochemie studieren klappte nicht, da sein Notenschnitt im Abitur von 2,3 zu schlecht war. Alle guten Dinge sind drei: Michel Groß entschied sich für das Studium der Geisteswissenschaften, parallel zum Sport, und einen Beruf in der Kommunikationsbranche.

Nach der Promotion wurden die erste Firma und vor allem die Familie gegründet. Seine Frau Ilona brachte zwei kerngesunde Kinder auf die Welt, die inzwischen auch beide studieren und deren Interessen eher außerhalb des Sports liegen.

Heute treibt Michael Groß Sport vor allem außerhalb vom Wasser. Nur wenige Male im Jahr geht er noch Bahnen schwimmen. Viel eher steht er im Winter auf dem Snowboard, fährt im Sommer auf dem Wakeboard über den See oder mit dem Mountainbike durch die Wälder im Taunus, wo er heute wohnt. Seine Muskeln und Gelenke hält er zudem im Fitness-Studio fit.

DATEN UND FAKTEN

  • Geboren am 17. Juni 1964 in Frankfurt am Main
  • Grundschule bis 1974 und im Anschluss Freiherr-vom-Stein Gymnasium in Sachsenhausen
  • 1984 das Abitur, kurz vor Olympia, danach Wehrdienst bei der Bundeswehr
  • 1986 auf Hawaii Treffen mit Ilona Gottschalk aus Kelkheim im Taunus, Heirat in 1995
  • 1986 bis 1990 Studium der Germanistik, Politik- und Medienwissenschaften in Frankfurt am Main, Abschluss mit dem Magister Artium
  • Ab 1992 Arbeit an der Dissertation „Ästhetik und Öffentlichkeit“ bis
  • 1994 Promotion zum Dr. phil., direkt danach Gründung der ersten Firma, MasterMedia Frankfurt, einer PR-Agentur
  • 1996 Geburt der Tochter Nadine Michelle und 1998 Geburt des Sohns Marcel Leon
  • 2000 bis 2005 Mitglied im Vorstand der Deutschen Sporthilfe und Präsidium des NOK für Deutschland
  • 2001 Partnerschaft mit der c-trust in Frankfurt am Main
  • 2004 Fortsetzung mit der Peakom, auch in Frankfurt am Main
  • 2003 bis 2015 Lehrbeauftragter an der „Frankfurt School of Finance & Management“ (Frankfurt am Main) im Fachbereich Personalführung und Unternehmenskultur
  • 2011 Erstes Buch erscheint „Siegen kann jeder“
  • 2012 Peakom wird zu Groß & Cie., Fokussierung des Unternehmens auf Change Management und Talent Management, Coaching und Events.
  • 2013 Zweites Buch erscheint "Selbstcoaching im Job"
  • 2014 Publikation "Handbuch Change-Manager"
  • 2015 Aufnahme in die "Hall of Fame des deutschen Sports"
  • Seit 2015 Lehrbeauftragter an der „Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt am Main) für „Digital Leadership“
  • 2016 Das Sachbuch „Einfach machen“ zeigt, wie der digitale Wandel genutzt werden kann.

Sportliche Erfolge

Erfolge bei Olympischen Spielen

1984 Gold über 200 m Freistil und 100 m Schmetterling, Silber über 200 m Schmetterling und mit der 4×200 m Freistilstaffel

1988 Gold über 200 m Schmetterling, Bronze mit der 4×200 m Freistilstaffel

Erfolge bei Weltmeisterschaften

1982 Gold über 200 m Freistil und 200 m Schmetterling, Silber über 100 m Schmetterling, Bronze mit der 4×100 m Lagenstaffel und der 4×200 m Freistilstaffel

1986 Gold über 200 m Freistil und 200 m Schmetterling, Silber mit der 4×100 m Lagenstaffel und der 4×200 m Freistilstaffel

1991 Gold mit der 4×200 m Freistilstaffel, Silber über 100 m und 200 m Schmetterling, Bronze mit der 4×100 m Lagenstaffel

Erfolge bei Europameisterschaften

1981 Gold über 200 m Schmetterling, Silber mit der 4×200 m Freistilstaffel, Bronze mit der 4×100 m Freistilstaffel

1983 Gold über 200 m Freistil, 100 m Schmetterling, 200 m Schmetterling und mit der 4×200 m Freistilstaffel, Silber mit der 4×100 m Lagenstaffel

1985 Gold über 200 m Freistil, 100 m Schmetterling, 200 m Schmetterling, mit der 4×100 m Freistilstaffel, der 4×200 m Freistilstaffel und der 4×100 m Lagenstaffel

1987 Gold über 200 m Schmetterling und mit der 4×200 m Freistilstaffel, Silber über 100 m Schmetterling und mit der 4×100 m Freistilstaffel, Bronze über 200 m Freistil

Auszeichnungen

Juniorsportler des Jahres: 1981

Europas Sportler des Jahres "Frank Taylor Trophy": 1983

Weltschwimmer des Jahres: 1985

Sportler des Jahres (Deutschland): 1982, 1983, 1984, 1988

Aufnahme in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports: 1995

Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Sports 2015

Silbernes Lorbeerblatt

Michael Groß - Redner, Trainer

Inspiration

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Michael Groß - Redner, Trainer

Motivation

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